CR2 ist das RAW-Format von Canon — die Rohdaten, die eine Canon EOS Kamera direkt vom Sensor speichert. Wenn du mit einer Rebel, einer 5D, einer 7D oder fast jedem anderen Canon-Gehäuse aus dieser Zeit fotografierst, füllt sich deine Speicherkarte mit .cr2-Dateien statt mit fertigen Bildern. Ein CR2 ist noch nicht wirklich ein Bild — es ist eine Sammlung von Rohsensormessungen plus die Notizen deiner Kamera zu Weißabgleich und Belichtung, bereit zur Entwicklung. Das ist das, was RAW seine berühmte Bearbeitungsflexibilität gibt. Es ist auch der Grund, warum eine CR2-Datei auf deinem Laufwerk zwanzig, dreißig, manchmal fünfzig Megabytes wiegt.
Das Problem tritt auf, sobald du Canons eigene Software verlässt. Dein Telefon wird ein CR2 nicht in der Vorschau anzeigen. Ein Web-Upload-Formular lehnt es ab. Der Laptop eines Kunden zeigt nur eine leere Miniaturansicht und keinen Zugriff. Windows und macOS können ein CR2 je nach installierten Codecs anzeigen oder auch nicht, und die meisten Apps zucken einfach mit den Schultern. Canon erwartet, dass du CR2-Dateien in Digital Photo Professional oder einem vollständigen RAW-Editor öffnest — super am Schreibtisch, aber nutzlos, wenn du gerade eine Karte kopiert hast und deine Aufnahmen sehen möchtest. JPG ist das Gegenteil: Jedes Telefon, jeder Browser und jedes Programm liest es sofort, und die Dateigröße ist nur ein Bruchteil davon.
AnyResizer überbrückt diese Lücke ganz ohne Canon-Software. Es führt für jedes CR2 einen grundlegenden Demosaik durch — liest die Sensordaten beim aufgenommenen Weißabgleich und der Belichtung, die deine Kamera aufgezeichnet hat — und codiert sie als sauberes JPG mit Qualität 90 neu. Lade eine Datei und das JPG wird direkt auf dein Gerät gespeichert; lade einen ganzen Shooting und sie kommen als ZIP mit ordentlichen .jpg-Namen zurück. Jedes Dekodieren und Kodieren läuft im Browser über WebAssembly, daher wird keine Datei jemals hochgeladen und Metadaten einschließlich GPS werden standardmäßig entfernt.